Wir müssen reden – und filmen

Alle Themen, alle Genres – beim Deutschen Jugendfilmpreis 2018 zählt die pure Kreativität. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre können sich mit Filmen in jeder erdenklichen Machart beteiligen. „Genau diese Vielfalt zeichnet den Wettbewerb seit jeher in besonderer Weise aus,“ so Thomas Hartmann, zuständiger Projektleiter am Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum. „Trotzdem versuchen wir immer wieder, gezielt Akzente zu setzen und möglichst vielen Interessierten die Teilnahme am Wettbewerb schmackhaft zu machen.“

Darum gibt es neben dem offenen Wettbewerb immer auch ein Jahresthema, zu dem Filme produziert und eingereicht werden können. In diesem Jahr lautet es „Wir müssen reden“. Damit ruft der Deutsche Jugendfilmpreis zu kreativen Arbeiten rund um das gesprochene Wort auf. Von Video-Slams über parodierte Talk-Runden oder abstrakte Animationen bis hin zu fiktionalen Geschichten, die das Gespräch ins bewegte Bild übertragen, ist alles erlaubt. Einsendeschluss für die Filme ist der 15. Januar 2018. Auf die Gewinner warten Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro.

Neu im Wettbewerb ist der Team-Award. Damit zeichnet der Deutsche Jugendfilmpreis Produktionen aus, die in Film-AGs, Kulturzentren oder Jugendeinrichtungen entstanden sind. „Oft finden junge Menschen hier ihren ersten Zugang zum Film,“ so Hartmann. „Mit dem Team-Award bieten wir Einsteigerinnen und Einsteigern ein eigenes Forum, in dem nicht nur das filmische Ergebnis, sondern vor allem medienpädagogische Aspekte sowie der Entstehungsprozess und die gemeinsame Teamleistung bewertet werden.“

Der 1988 gegründete Deutsche Jugendfilmpreis zählt zu den wichtigsten bundesweiten Foren für junge Filmschaffende. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum veranstaltet.

Teilnahmeinformationen unter: www.deutscher-jugendfilmpreis.de

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