Jugendparlamente

In Brandenburg gibt es zahlreiche Jugendparlamente. Hier beteiligen sich Jugendliche aktiv in ihren Gemeinden und vertreten damit die Interessen der Kinder und Jugendlichen vor Ort. Sie erhalten spannende Einblicke in das politische Tagesgeschehen des Heimatortes und können sich beispielsweise in Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen gemeinsame Positionen erarbeiten und diese dann in Form von Anträgen bei der Gemeinde einbringen. Die Einflussmöglichkeiten der Jugendparlamente variieren von Gemeinde zu Gemeinde. 

Willst auch du dich politisch für deine Gemeinde engagieren? Dann informiere dich jetzt über die Brandenburger Jugendparlamente, die wir euch hier näher vorstellen.
Dein Jugendparlament ist nicht dabei? Dann melde dich gerne bei der Redaktion (redaktion@machs-ab-16.de), damit bald ein Artikel über dein Jugendparlament veröffentlicht wird.

Kinder- und Jugendparlament Strausberg

„Wir können die Stadt Strausberg verbessern und unsere Meinung vertreten.“

Das Kinder- und Jugendparlament (kurz: KJP) Strausberg wurde im März 2011 gegründet. Die zwölf Mitglieder wurden durch die Schule, Freunde, die Kinderkonferenz und die persönliche Ansprache von Sozialarbeiter_innen und Stadtverordneten auf das KJP aufmerksam.

Kinder- und Jugendparlament Rathenow

„Mir macht es Spaß, über politisch aktuelle Dinge zu sprechen und mit und für Jugendliche Projekte zu machen.“

Die 18-jährige Cornelia Brüch erzählt: „Bei uns in der Schule wurde eine Meckerrunde des Kinder-und Jugendparlaments (kurz: KiJuPa) Rathenow durchgeführt und da habe ich gedacht, dass das sehr interessant klingt und ich da gerne mal mitmachen würde.“

Jugendrat Niemegk

„Ich finde es interessant zu sehen, wie die Demokratie in solchen kleinen Gemeinden funktioniert.“

Georg Schwachlua erzählt: „Ich wurde von einem Kumpel gefragt, ob ich nicht mal zu einem Treffen mitkommen will, als es darum ging, ob in Niemegk ein Jugendrat gegründet werden soll“ – so war der Sprecher des Jugendrats schon bei der Gründung des Jugendrats Niemegk 2011 dabei.

Kinder- und Jugendparlament Eberswalde

„Ich möchte mich für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt einsetzen. Sie sollen wissen, dass auch ihre Meinung wichtig ist und das nicht nur heute, sondern auch in Zukunft. Sie sind nicht allein und auch sie können etwas frischen Wind in unsere Stadt bringen und ihre eigenen Ideen einbringen. Das alles zu unterstützen macht mir wirklich sehr viel Spaß“, sagt Stefan Schmiedel, Mitglied des Kinder- und Jugendparlaments Eberswalde (kurz: KJP) und Vertreter für den Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport der Stadtverordnetenversammlung.

Jugendparlament Lübbenau

„Jugendparlamentssitzungen sind nicht langweilig, sondern abwechslungsreich!“

Jeremy Scheibe, Teil der „emanzipierten Doppelspitze“, die er zusammen mit Vanessa Jordan-Heinrich bildet, will mit seinem Engagement im Jupa-Lau (kurz für: Jugendparlament Lübbenau) die „Wünsche und Ideen aus Sicht eines Jugendlichen einbringen“ und damit in seiner Heimat etwas bewegen, auch wenn er inzwischen in Berlin Politikwissenschaft und Philosophie studiert.

Jugendparlament Kyritz

„Politisches Engagement greifbar machen und Sachen selbst in die Hand nehmen.“

Das Jugendparlament in Kyritz soll bald neu gegründet werden, denn das letzte Jugendparlament musste im Sommer 2012 wegen zu geringer Beteiligung aufgelöst werden.

Seine Mitglieder hatten sich zuvor vier Jahre lang engagiert für die Interessen der Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Am Ende waren einfach zu viele der aktiven Jugendlichen für Ausbildung und Studium weggezogen, sagt Andre Missal, ein ehemaliges Mitglied des Jugendparlaments Kyritz.

Kinder- und Jugendparlament Senftenberg

Das Kinder- und Jugendparlament ist eine politische Vertretung, die auf die jugendrelevanten Themen einer bestimmten Region aufmerksam macht. Meinungen und Kritik der Kinder und Jugendlichen werden dabei in die Entscheidungsprozesse der Kommunalpolitik eingebunden.

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