Geflüchtete Kinder und Jugendliche sind vor allem eines: Kinder und Jugendliche!

BarCamp #WirsindBrandenburg bringt junge Geflüchtete und einheimische Jugendliche zusammen.

26 junge Menschen aus acht Nationen verbrachten vom 17.-19.06.2016 ein spannendes, ereignisreiches und intensives Wochenende gemeinsam in Potsdam.

Auf Einladung des Landesjugendring Brandenburg e.V. und der Flüchtlingsselbstorganisation „Jugendliche ohne Grenzen“ diskutierten junge unbegleitete minderjährige Geflüchtete und einheimische Jugendliche all jene Fragen, die sie in ihrem Alltag in Brandenburg beschäftigen:

  • Warum haben so viele Deutsche Angst vor uns?
  • Warum darf ich nicht zur Schule gehen, obwohl ich so gerne lernen möchte?
  • Welches Rollenbild haben Männer und Frauen in Deutschland und in meinem Ursprungsland?
  • Könnte eine Welt ohne Geld funktionieren?
  • Wie können junge Geflüchtete gestärkt werden, um zurück in ihre Heimat zu gehen, um dort zu helfen?

Das BarCamp hat gezeigt, wie wichtig es ist, Orte der Begegnung und des Austausches für Jugendliche zu schaffen. Interkulturelle Öffnung darf nicht nur eine leere Worthülse bleiben.

Anlässlich des Weltflüchtlingstages verdeutlicht der Landes-jugendring nochmals seine Forderungen, ALLEN Kindern und Jugendlichen die gleichen Rechte zuzugestehen. Dazu Silke Hansen, Vorstandssprecherin: „Menschen, die bei uns Schutz suchen, sind keine Menschen zweiter Klasse! Wir fordern entschieden die Wahrung der Menschenrechte und die rechtliche Gleichbehandlung junger Geflüchteter gegenüber Kindern und Jugendlichen deutscher Staatsangehörigkeit!“

Das BarCamp #WirsindBrandenburg fand im Rahmen des Projektes Ichmache>Politik des Deutschen Bundesjugendrings statt, wurde gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch das Medieninnovationszentrum Babelsberg der Medienanstalt Berlin-Brandenburg – mabb.

 

Bildquelle: Ich mache Politik

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